Ob als Anregung für eigene Entwürfe oder als "sichere Bank" zum Nachbauen - die hier vorgestellten Konstruktionen funktionieren und haben sich bewährt. Ich bitte um Verständnis, wenn ich bei kommerziellen Angeboten aus Copyright-Gründen vorwiegend auf die jeweilige Website verweise.
Weitere Beispiele folgen.
Mit einer Trennfrequenz von 250 Hz und der Kombination aus Breitbänder und Tieftöner ist die NoBox ein typischer Vertreter des FAST-Prinzips. Möglicherweise kann der Frequenzgang durch einen seitlichen Versatz des B 200 noch optimiert werden.
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Wer sich dafür interessiert, wie wohl eine Quasar Mk I ausgesehen haben mag: Deutlich anders als der Nachfolger.
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"Angenommen, das Chassis befindet sich 70 cm über dem Boden, dann findet (und das gilt für jede Box!) eine λ/4-Kopplung statt. Dies bedeutet, bei einer Wellenlänge von 2,80 m entsprechend rechnerisch ca. 122 Hz wird der Schalldruck um +3dB angehoben. In der Realität sieht das allerdings etwas anders aus, da die Schallwellen des Chassis nicht senkrecht nach unten, sondern sphärisch abgestrahlt werden und nicht EIN Punkt unter dem Chassis, sondern ein Kopplungs-Bereich (zwischen Schallwand und Hörer) existiert. Heißt, der angehobene Bereich liegt zwischen 80-120 Hz. Bei der doppelten Frequenz (160-240 Hz) findet eine Absenkung statt, die aber z.B. bei dickem Teppichboden im oberen Bereich schon abgeschwächt sein kann. Steht der Dipol nun etwa 40-50 cm von der Wand weg, so findet hier ebenfalls eine breitbandige Kopplung zwischen 130-200 Hz statt, die die Absenkung der Bodenkopplung in etwa wieder aufhebt.
Die Größe der Schallwand wird nun so gewählt, dass die aufstellungsbedingten Anhebungen durch den dipolbedingten Abfall aufgehoben werden. Bei einer Wand 0,6 x 1,0 m ist das so bei <= 150 Hz der Fall. Das bedeutet, der Dipol ist "nur" als Satellit ab 80 Hz einsetzbar. Das macht allerdings Sinn, da unterhalb diese Bereichs der Raumreso-Tanz losgeht und ohnehin entfesselte Sub's sinnvoll sind.
Es sei denn ... und nun kommt endlich das Ciare-Chassis ins Spiel. Mit einer Resonanzfrequenz von 65 Hz und einem Qts von 1,36 (eine Alternative wüsste ich derzeit nicht) erzeugt es einen "Buckel" zwischen 50-80 Hz, der die Senke des Dipols korrigiert, sodass ein Fullrangesystem zwischen 55-16000 Hz entsteht.
Und damit sind wir beim Klang: Eine "trocken" auf den linken Kanal abgemischte Gitarre hörst Du auch da und nicht 1,5 m hinter der Box. Ebenfalls gibt es (wegen 1.) keine "weit über die Boxen hinausgehende" Basisbreite, dafür aber eine stabile Ortung in diesem Bereich. Der Klang ist im besten Sinne "präsent" und "direkt", was nicht jedermanns Sache ist.
Wer sich allerdings darauf eingehört hat, für den klingen andere LS wie "eingeschlafene Füße".
Die Schallwand besteht übrigens aus Einscheibensicherheitsglas (ESG) 8 mm. Die Halterung für den Lautsprecher ist aus 18 mm Buche-Multiplex. Norbert empfiehlt als noch bessere Lösung einen Sandwich-Aufbau aus 2 x 6 mm Buche-Multiplex, bei dem der Ciare versenkt eingebaut werden kann.
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